| Trotz des heute breiten Angebots an Lebensmitteln ist jedoch eine ausgewogene Ernährungsweise keine Selbstverständlichkeit.
Durch bewusste Lebensweise und gesunde Ernährung lassen sich Krankheitsrisiken verringern und wesentliche Beiträge zu Gesundheit und Leistungsfähigkeit leisten. Dogmatismus wäre bei der Beurteilung von Ernährung jedoch fehl am Platz, denn eine "gesunde" Ernährung an sich gibt es nicht. Es ist weder notwendig, bestimmte Lebensmittel strikt zu vermeiden, noch andere in übertrieben großen Mengen zu konsumieren. Auch die Einteilung in "gute" oder "schlechte" Lebensmittel nutzt wenig. Bei "gesunder" Ernährung kommt es vielmehr auf die richtige Dosierung an, gleichgültig, ob es sich um Fett, Alkohol, Salz oder Zucker handelt.
Falsches Ernährungsverhalten, mangelnde Bewegung oder Stress sind häufig Ursachen für Zivilisationskrankheiten wie Verdauungs-, Stoffwechsel-, Herz- oder Kreislaufstörungen. Auch psychische Faktoren stehen mit Übergewicht bzw. Untergewicht in Verbindung. Seelische und körperliche Probleme beeinflussen Essgewohnheiten und Nahrungsauswahl. Einseitige Ernährungsformen werden dabei oft zur Lebensphilosophie.
Wie eine "gesunde Ernährung" aussehen soll, wissen Sie sicherlich bereits: wenig Fett und Zucker, viel frisches Obst, Gemüse und Salat, wenig Fleisch und viele Getreide- sowie Milchprodukte. Aber zu gesunder Ernährung gehört nicht allein das Wissen um Kalorien, Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe.
Gesunde Ernährung sollte nicht zu einer komplizierten Wissenschaft werden, die im Alltag nur schwer durchführbar ist und in Stress ausartet. Essen ist Genuss, Essen soll Spaß machen und Essen soll das Wohlbefinden fördern.
Text-Quelle: http://www.ernaehrung-online.at/gesunde-ernaehrung/
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