| Meran hat sich zu einem charmanten
Städtchen der Kontraste für unterschiedlichste Geschmäcker entwickelt:
Traditionelle Bauernhöfe bieten hier genauso Unterkunft wie moderne
Designhotels. Der Latte Macchiato schmeckt im Straßencafé ebenso gut wie
die hausgemachten Knödel auf einer der zahlreichen Almhütten oberhalb der
Stadt. Eine bunte Mischung aus Boutiquen und traditionellen Geschäften
laden zum Shoppen ein, die Berge zum Aktiv sein. So gegensätzlich wie die
Natur sind die Bewohner der Region: mal mediterran südlich, mal alpin
nördlich. Die Region rund um Meran ist traditionsverbunden und innovativ
zugleich. Der Besucher sollte sich einlassen, auf die Gegensätze Merans und
seiner Umgebung.
Entlang der Passer – der mitten durch die Stadt verlaufende Fluss - laden
sonnige Promenaden zum kulturellen Spaziergang ein: links die unweigerlich
an die Sissi-Filme erinnernde Belle-Epoque-Architektur des Kurhauses, rechts
der avantgardistische Bau der Therme Meran, deren Interieur von Matteo
Thun gestaltet wurde, und im Hintergrund - aber stets zum Greifen nahe –
der Naturpark Texelgruppe. Meran ist k.u.k., Meran ist Design, Meran ist alpin
und Meran ist mediterran. Diese Vielseitigkeit lockt unterschiedlichste
Besucher in die Ferienregion Meraner Land: ob Familie oder Single, jung oder
alt, Aktiv-, Kultur oder Genussurlauber – hier sind alle Feriengäste herzlich
willkommen.
Sportlich Aktive kommen in Meran und Umgebung ganz besonders in den
umliegenden Tälern ganzjährig auf ihre Kosten. Die Voraussetzungen für
Trekking und Nordic Walking sind ebenso gegeben, wie fürs Wandern,
Mountainbiken und Ski- und Snowboard fahren. Und das Beste daran: Mit
einem prima Klima das ganze Jahr wird jede Aktivität in Meran zu einem
rundum strahlenden Vergnügen. Das Schnalstal - Fundstelle des Ötzi - lockt
als erstes archäologisches Aktivmuseum, dem ArcheoParc. Das alpine
Passeiertal bietet neben Angeln, Reiten und Klettern sogar einen 18-Loch-
Golfplatz.
Das besonders ursprüngliche Ultental lädt mit seinen traditionsreichen Höfen
zur Entdeckung Südtirols ein: natürlich, urig und beinahe unberührt. In punkto Kultur weht ebenfalls ein frischer Wind durch Meran und die
anliegenden Täler: hochkarätige Jazzfestivals, Weltmusik auf Schloss
Trauttmansdorff oder die Meraner Musikwochen mit Größen wie Stardirigent
Sir John Eliot Gardiner, Nigel Kennedy oder Bobby McFerrin zeichnen das
kulturelle Leben Merans aus. „Der Große Preis von Meran“ und das
Poloturnier locken neben Liebhabern des Pferderennsports Celebrities und
VIPs in die Region.
Guten Appetito! Klar kennt die ganze Welt die berühmten Südtiroler
Schlutzkrapfen - köstlich seit eh und je. Aber schon mal Gersten - Tagliatelle
mit Safran und Waldpilzen gegessen? Selbst die Gastronomie in und um
Meran präsentiert sich kontrastreich: So selbstverständlich, wie die Meraner
Speisekarten nach wie vor rustikale und traditionelle Hausmannskost
präsentieren, trifft diese hier auch auf modern interpretierte Sterne-Cuisine.
Die Symbiose von mediterraner und alpiner Kochkultur bringt zudem ein
überraschend vielseitiges Geschmacksspektrum hervor – dass das bestens
harmoniert, zeigen die vielen internationalen Preise, Hauben und Sterne der
zahlreichen Restaurants in Meran und Umgebung. Ob Speckbrettl,
Käsenocken oder Risotto mit Latschenkieferpesto – feine Gaumen finden hier
ihr Labsal. Bei so viel Kulinarik, darf ein edler Tropfen natürlich nicht fehlen.
Auf den sonnigen Hügeln um Meran gedeihen neben Merlot, Sauvignon und
Co auch drei einheimische Südtiroler Rebsorten: edler Lagrein, aromatischer
Gewürztraminer und leichter Vernatsch, der übrigens ausgezeichnet zu
sommerlich, mediterranen Gerichten passt. Tipp: das „Merano International
Wine Festival“, „VinoCulti“ und die „Rieslingtage in Naturns“ sind alljährlich
im November die wichtigsten Höhepunkte für Weinliebhaber - Salute!
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Karin Hofer
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