| Jeder Urlaubsgast, der zum ersten Mal nach Osttirol fährt, hat bei der Anreise von Norden durch den Felbertauerntunnel dieses A-ha-Erlebnis. Man tritt durchs Tunnelportal und die Sonnenstrahlen der Mittagssonne tauchen die Berghänge in ein Dunkelmoosgrün; dazu funkeln die zahllosen Wasserfälle entlang der Straße. Hoch oben auf den Bergen verheißen die letzten weißen Schneefelder Abenteuer zwischen Großglockner und Großvenediger.
Die höchsten Berge der Alpenrepublik und insgesamt 241 Dreitausender bilden hier in Osttirol das Dach Österreichs. Das Wegenetz ist gut ausgebaut, die Bergbahnen transportieren Gäste bequem hinauf zu den Panoramaplätzen und Ausgangspunkten für ausgedehnte Wanderungen. Bergdörfer wie Kals am Großglockner oder Prägraten am Großvenediger haben sich den Charme der Alpinpionierszeit erhalten. Bergsteiger kommen hier voll auf ihre Rechnung.
Das Zentrum des Bezirks ist die Dolomitenstadt Lienz (Hauptstadt von Osttirol) mit ihrer schmucken Altstadt, den Cafès am Hauptplatz nahe der Liebburg und den modischen Boutiquen, die zum Flanieren und Shoppen einladen. Die Görzer Grafen wussten genau, warum sie hier ihre Sommerresidenz wählten. Heute freuen sich aktive Urlaubsgäste über das breite Angebot dieser natürlichen Dolomitensportarena: Geführte Mountainbike-Touren gehören ebenso dazu wie die neuen Klettersteige, die die „Einstiegsdroge“ zum Bergerlebnis sind.
Der Karnische Höhenweg, das Villgratental mit seinen Almen und seiner Unberührtheit und die Pustertaler Höhenstraße mit ihren Ausflugszielen wie Tierpark oder Sommerrodelbahn runden das Angebot in Osttirol speziell für Familien wunderbar ab. Das Familiennest Hochpustertal hat betreute Programme für Kinder entwickelt und lockt in den Wichtelpark mit der längsten Seilrutsche Österreichs oder Goldwaschen am Fluss.
Die ältesten Almen und geschulte Ranger
Wo seit Jahrhunderten Südtiroler Bauern ihr Vieh über den Stallersattel treiben und aus Fels gemauerte Hütten stehen, da liegen die Jagdhausalmen, die ältesten bewirtschafteten Almen Österreichs. Das Defereggental lockt im Frühsommer mit der Almrosenblüte. Weithin leuchten die roten Flecken den Wanderern entgegen. In diese wildromantische Gegend bieten die Nationalpark-Ranger geführte Wanderungen mit Wildtierbeobachtung an. Bartgeier, Steinadler, Gämsen und Steinböcke können hier in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden.
Die Nationalpark-Ranger sind auch die erste Adresse, wenn es um Trekking-Touren geht. Glockner-, Schober- und Nationalpark-Trekk bieten Einblicke in die alpine Wunderwelt Osttirols. Bei einer Mehrtagestour von Hütte zu Hütte wird das Gehen in der Natur zur Meditation.
Bergsportzentrum Lienzer Dolomiten
Wer zum ersten Mal nach Lienz in Osttirol kommt, versteht sofort, warum in dieser Region die sportlich Aktiven zuhause sind: Im Norden liegt die Schobergruppe, im Süden türmen sich die Lienzer Dolomiten auf. Sie umfassen die Stadt wie eine Arena.
Der längste Klettersteig der Alpen – der Panoramaklettersteig – führt entlang der Dolomitenzacken. Highlight ist eine tibetische Brücke: eine sechs Meter lange schmale Alutraverse die gesichert über einen mehrere hundert Meter tiefen Abgrund führt. Zum Eingewöhnen bietet sich der Treepark am Tristacher See an. Zwischen den Baumwipfeln sind Seile, Brücken und Treppen gebaut auf denen Kletterneulinge die Sicherheit für spätere Abenteuer im Fels erlangen.
Herzklopfen bekommen Sportbegeisterte auch bei den heuer erstmals angebotenen geführten Mountainbike-Touren rund um Lienz. Profi-Biker begleiten die Pedalritter und führen auf markierten und durch GPS erfassten Wegen zu beliebten Aussichtspunkten auf das Lienzer Becken.
Vorteil pur – die Osttirol Card
22 Ausflugsziele vereint die starke Karte in verführerischer Natur. Alle Osttiroler Bergbahnen, Museen wie Schloss Bruck, das Pfleggerichtshaus Schloss Anras mit dem Gerichtsmuseum, Aguntum bei Dölsach - die einzige Tiroler Römerstadt und familienfreundliche Freizeiteinrichtungen um EUR 39,50 für Erwachsene und EUR 17,50 für Kinder (Jg. 1994 – 2002).
Quelle: www.osttirol.com
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